Vergangenen Freitag fiel der Startschuss für die Klimaschutzkampagne „endlich handeln“.
Ziel der Kampagne ist es, in den 150 Tagen bis zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen zehntausend Bürger als “Klimaktivisten” zu gewinnen.
Jeder “Klimaktivist” eröffnet sein eigenes CO2-Konto, mit dem er sich für ein klimabewusstes Handeln entscheidet und individuelle Schritte unternimmt, um seinen Anteil am CO2-Ausstoß zu verringern. Die Bürger können damit ein Zeichen setzen und die Entscheidungsträger in Kopenhagen zu entschlossenem Handeln auffordern.
Heute, zu Beginn der neuen Woche, sind es bereits deutlich über 200 Leute, die mitmachen. Dies ist insofern eine tolle Zahl, weil hier jeder Teilnehmer nicht nur einfach sein Votum abgibt, sondern im Sinne des Mottos selbst handelt, indem er Zeit investiert und sich informiert. Nur dies kann die Grundlage sein, um den eigenen CO2-Ausstoß zu verringern.
„Das ist schon beeindruckend, was da geschieht“, so Geschäftsführer Stephan Schunkert der gemeinnützige KlimAktiv, die die Kampagne ins Leben gerufen hat. „Man muss sich nur mal anschauen, wie viele Menschen innerhalb kurzer Zeit sich über myspace, twitter oder StudiVZ mit dem Thema Klimaschutz auseinander setzen. Wir sind beeindruckt und sicher, auf einem guten Weg zu sein.“
Ein Kommentar auf facebook zeigt das Potential auf: „Wenn jeder, der bei www.endlich-handeln.de teilnimmt, noch zwei andere Leute mitzieht, die dann wiederum je zwei Leute mitziehen, die ihrerseits natürlich wieder je zwei ….und so weiter: Ihr wisst schon – dann müssten die 10.000 doch ein Klacks sein. Zeigen wir’s denen in Kopenhagen!“
Denn eines ist klar – das Klima lässt nicht mit sich verhandeln und der Klimawandel ist heute bereits messbar und sichtbar. Die Menschheit im Ganzen und im Einzelnen muss handeln, wenn wir den Klimawandel in erträglichen Grenzen halten wollen.
(bz-klimaktiv)
