endlich handeln: Statements der Wissenschaftler

Dass gehandelt werden muss, bestreitet niemand. Zumindest niemand aus der Reihe der Gäste, die KlimAktiv und B.A.U.M. am Abend des 08. Septembers zur Podiumsdiskussion geladen hatte.

Eine Antwort zu “endlich handeln: Statements der Wissenschaftler”

  1. Rainer Sagawe sagt:

    Auf das Handeln des einzelnen abzustellen ist zwar richtig – als erfolgreicher bewerte ich das Handeln im sozialen Zusammenhang. So zum Beispiel innerhalb einer Dorfgemeinschaft. Gerade auf dem Lande ist mit Biogas, Wind, Wasserkraft und Fotovoltaik mehr Aufmerksamkeit zu erzielen als in der von tausend Themen beherrschten Großstadt.
    Ich beobachte das im Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont).
    Biogas und Wind mit Bürgerbeteiligung – viele große Scheunendächer mit PV, Wärmelieferung von Biogas an Ith-Sole-Therme und Kosmetikhersteller. Die GmbHs haben ihren Sitz in der Gemeinde, Arbeitsplätze entstehen, die Gewerbesteuer bleibt im Ort.

    Belieferung der Grundschule mit Biogas – die Bürger sind begeistert bei der Sache, die beharrenden Kräfte sind leicht zu identifizieren – der vom Bauamt und ein bestimmter Klempner arbeiten seit Jahren zusammen -
    wenn der nur fossile Energie einsetzt wird das schnell bekannt – soziale Kontrolle kann auch positive Seiten haben.

    2008 wurde Salzhemmendorf Eurosolarpreisträger und seitdem gut motiviert. In der Nachbargemeinde sollen 20 Windräder gebaut werden und Freilandsolaranlagen mit mehreren ha Größe.

    Es war zwar intensive Öffentlichkeitsarbeit vor allem des BUND vorweggegangen – aber wenns einmal läuft, dann läufts. Güssing ist hier Beispiel gewesen mit der Analyse zur regionalen Wertschöpfung.
    1.300 Euro pro Kopf und Jahr werden für Energiezukäufe von extern ausgegeben – die wurden im energieautarken Güssing nach Hause geholt und heute ist Güssing vom Armenhaus Österreichs zu einer wohlhabenden Region geworden. Sobald es gelingt, den Menschen das begreiflich zu machen, sind sie motiviert und es geht los.

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